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Freitag, 23. Februar 2018

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Paris

Ein Erlebnis mit dem Akkordeon-Club Freiburg-Hochdorf - von Tobias

Donnerstag, der 3. Oktober 2013 um 12:30 Uhr.

Wir starteten unsere Reise am Hauptbahnhof, fuhren mit einem Regionalzug nach Offenburg und von dort aus nach Straßburg. In Straßburg haben wir Kaffee getrunken und eine kurze Pause eingelegt. Danach sind wir endlich in den TGV gestiegen und Richtung Paris losgefahren.

Auf dem Weg gab es einen kleinen Vorfall im Zug. Der Fahrer machte eine Durchsage, dass man ärztliche Hilfe im Nebenwagen brauche. Thomas, Elmar und Jochen (mit dem Wörterbuch) liefen schnell hinüber, um zu helfen. Es war ein Asthmaanfall, stellte sich heraus. Nils konnte mit seinem Asthmaspray den Betroffenen versorgen und alles hatte sich wieder geklärt.

Nachdem wir in Paris am Bahnhof angekommen sind, haben wir unser Gepäck in Schließfächer verfrachtet und die einen sind nun direkt zum Hotel und die anderen sind zur Sacré-Coeur gefahren. Die Sacré-Coeur ist eine wunderschöne Kirche und hat eine breite Treppe, die zur ihr herauf führt. Nachdem wir eine Runde in der Kirche gedreht haben, sind wir die Haupttreppen hinunter und haben dort in einer engen Straße Straßenhändlern und Plättchenspielern bei ihrem Treiben zugeschaut. Schließlich ging es mit der Metro wieder zum Bahnhof zurück, wo wir unser Gepäck abgeholt haben.

Im Hotel in Chevilly-Larue angekommen, sind wir auf unsere Zimmer und haben uns dort ausgeruht.

Um 18:00 Uhr trafen wir uns für das Abendessen mit Françoise u. einige vom Partnerschaftsverein im Hotelrestaurant. Das Essen war gut, die französischen Leute nett und die Stimmung sehr schön. Nach dem Essen ging es schon ins Bett, weil alle sehr angestrengt waren.

Am nächsten Morgen gab es um 8 Uhr Frühstück und um 9 Uhr ging es los in die Innenstadt, erst einmal Richtung Eiffelturm. Familie Müller bestieg den Turm direkt und der Rest ging ein Stück weiter weg, um ein paar Fotos vom Eiffelturm zu schießen. Nachdem alle Fotos gemacht waren, sind wir zum Triumphbogen gelaufen und haben den sechsspurigen Kreisverkehr bewundert. Danach ging es eine Straße zur Seine hinunter, wo sich alle wieder zusammengefunden haben, um eine Rundfahrt auf einem Schiff zu machen.

Nach der Rundfahrt ging es mit der Metro zu Lafayette, wo wir zuerst die Aussicht genossen, dann etwas gegessen und schließlich ein wenig eingekauft haben.

Danach sind wir mit der Metro wieder zum Hotel zurückgefahren.

Am Abend wurden wir im Gemeindezentrum in Chevilly Larue von dem Partnerverein empfangen. Es gab ein leckeres Buffet und wir haben uns gut mit den Franzosen verstanden. Am Ende des Abends sind wir dann gemütlich zum Hotel zurück gelaufen und konnten gut schlafen.

Am Samstagmorgen sind die, die keine Musik gemacht haben, nochmal in die Stadt gegangen und haben sich unterschiedliche Sehenswürdigkeiten angeschaut.

Das Orchester ist erst mit Françoise durch Chevilly Larue spaziert und hat den Spielplatz „Hochdorf“ besichtigt. In der Schule, in der Francoise arbeitet haben wir zu Mittag gegessen. Von 13-15:00 Uhr hatten wir Generalprobe.

Jetzt gingen wir zum Hotel zurück und konnten uns kurz erholen. Dann hatten wir in der Kirche noch einmal eine Probe von 17-18:00 Uhr mit einem professionellen Schlagzeuger vom Pariser Polizeiorchester. Schnell umgezogen und aufgefrischt sind wir danach in das Gemeindezentrum zum offiziellem Empfang der Gemeinde. Es gab auch wieder leckeres Essen und kurze bis längere Unterhaltungen mit den Franzosen. Um 19:30 Uhr ist das Orchester aufgebrochen, um noch ein letztes Lied mit dem Schlagzeuger durchzugehen.

Kurz vor 20:00 Uhr sind wir in den Nebenraum und haben darauf gewartet, dass es endlich losgeht. Françoise hat uns kurz angekündigt und dann ging es los.

Das Konzert war gelungen und die Kirche hatte eine wunderbare Akustik. Vor dem letzten Stück dankte unser Vorstand Thomas Breitling noch dem Partnerverein, insbesondere Françoise, die fast alles organisiert hat. Beim letzten Stück holten wir nochmal alles raus was ging und die Krönung war, das unser Dirigent Axel Traub den Taktstock beim Abschlusston mit einem großen Schwung entzwei brach. Das Publikum war auch sehr angetan, da sie ein Amateur-Akkordeonorchester noch nie gesehen und gehört hatten und überrascht waren, wie sich das anhört.

Nach dem Konzert brachten wir schnell die Instrumente in unseren Bus und gingen zum Hotel zurück, weil noch ein paar Leute den Eiffelturm bei Nacht sehen wollten.

Eva, Sigi, Laura, Vera, Daniela, Axel, Nils und ich zogen schließlich los. Angekommen am Eiffelturm waren wir überwältigt von der Schönheit, die bei Nacht aus dem eher grauen Gerüst wurde. Wir liefen bis zum Marsfeld und setzten uns dort auf den Boden. Um 0:00 Uhr fingen dann ganz viele Lichter am Turm an, wie ein Feuerwerk zu funkeln. Es hörte nach wenigen Minuten auf und wir unterhielten uns ein bisschen über alles, was wir schon so erlebt hatten. Um 0:40 Uhr gingen wir unter dem Turm durch auf die Brücke, die über die Seine führt. Wir machten ein paar Fotos und waren erstaunt, als es um 1:00 Uhr wieder anfing zu blinken. Diesmal war die Hauptbeleuchtung aus und nur die Blinklichter angeschaltet. Als der Turm schließlich komplett aus war, fuhren wir mit der Metro zurück.

Von der Endhaltestelle aus mussten wir jedoch laufen, weil kein Anschlussbus zum Hotel mehr fuhr. Auf halben Weg erblickten wir noch ein Taxi, in dem Axel, Daniela, Nils und ich noch den letzten Kilometer zum Hotel fahren konnten.

Die im Hotel gebliebenen Spieler feierten mit einigen Franzosen das gelungene Konzert.

Sonntagmorgen waren wir alle um 10:00 Uhr geduscht und mehr oder weniger ausgeschlafen mit gepacktem Koffer im Hotel, um Richtung Bahnhof zu fahren. Dort mussten wir wieder unser Gepäck in die Schließfächer packen, um ohne diese Last ein letztes Mal durch Paris zu spazieren.

Ich war mit Rudolf, Helena, Elmar, Nils, Gerlinde, Benny und Sabine unterwegs. Wir sind mit der Metro zu einer Art Passage, vergleichbar mit dem Freiburger Bursen-Gang, gefahren und haben uns dort kleine gemütliche Läden angesehen. Danach wollte ich noch unbedingt den Louvre sehen, aber Gerlinde, Benny, Nils Sabine u. Andrea wollten lieber gemütlich sitzen und essen in einem urigen Lokal „Le Chartier“.  Also haben wir uns getrennt und Rudolf, Helena, Elmar und ich sind mit der Metro zum Louvre gefahren.

Bei fantastischem Wetter war das Louvre allein schon von außen schön anzusehen. Von dort aus sind wir einen breiten Weg bis zum Place de Concorde, auf dem auch der Obelisk steht, gelaufen. Auf dem Rückweg in der Metro trafen wir auf Martina und Thomas und haben mit diesen zusammen noch einen Kaffee getrunken.

Am Bahnhof sind alle wieder zusammengekommen, haben unser Gepäck geholt und uns auf unseren Bahnsteig begeben. In Straßburg haben wir leider knapp unseren Anschlusszug verpasst und mussten uns somit eine Stunde im Bahnhof aufhalten.

Als unser Zug endlich fuhr sind wir wieder in Offenburg umgestiegen, bis wir letzten Endes in Freiburg ankamen. Wir verabschiedeten uns alle und fuhren nach Hochdorf zurück.

Ich persönlich konnte zuerst nicht einschlafen, weil mir die ganzen Erinnerungen durch den Kopf schwirrten und ich sehr aufgedreht war. Doch schließlich schlief ich beruhigt ein, weil ich wusste, dass dies ein besonderes Erlebnis mit dem Akkordeon-Club Hochdorf war.

Fazit: Eine gelungene Paris-Tour des ACH, die Rudolf organisiert hatte.

08.10.2013 21:14 Alter: 4 Jahre